The Subways

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Biografie

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All Or Nothing 

Mit Young For Eternity rockten sich THE SUBWAYS ihren Weg aus dem britischen Nest Welwyn Garden City in die große weite Rockwelt. Und sie hinterließen Spuren: Ihre Hits Rock’n’Roll Queen und Oh Yeah rotieren noch immer in den englischen und deutschen Clubs, das Album verkaufte fast 50.000 Exemplare allein in Deutschland und ging auch in die deutschen Charts. Unvergessen sind auch die energiegeladenen Gigs auf der sallysounds*s-Tour 2006 mit Billy Talent, die ihren Höhepunkt in der ausverkauften Columbiahalle fand. Gut zweieinhalb Jahre nach dem Debüt setzen sie zum zweiten Sprung an und präsentieren All Or Nothing

Billy, Charlotte und Josh sind einen weiten Weg gegangen, seitdem sie in der britischen „Gartenstadt“ aufbrachen, um in die Welt zu ziehen. Und sie konnten auf wohlwollende Begleiter bauen. Von Oasis und den Foo Fighters ernteten sie erst Lob und Supportslots, auf dem renommierten Reading Festival spielten sie vier Jahre in Folge, Glastonbury, Leeds und T in The Park sicherten ihnen den Status als Festival-Lieblinge. Sie tourten in Japan, Australien, in den USA und auf dem europäischen Festland, während die Venues im heimatlichen England in jeder Runde größer wurden. 

Eigentlich eine Traumkarriere, aber nicht alles lief so glatt, wie es scheinen mag. Der Live-Marathon forderte seinen Tribut, und so musste Billy Lunn sich einer unangenehmen Operation unterziehen, die die Existenz der Band in Frage stellte: An seinen Stimmbändern hatten sich Knötchen gebildet. „Man hatte mir gesagt, dass es nicht nur passieren könnte, dass ich nicht mehr singen kann, sondern es hätte auch passieren können, dass ich gar nicht mehr sprechen kann“, erklärt Billy. „Ich hatte große Angst. Aber auch als ich während des Heilungsprozesses nicht sprechen konnte, gingen wir zusammen in den Übungsraum und legten unsere ganzen Frustrationen in die Songs, die wir schrieben.“

„Ich habe es so gut wie möglich ignoriert“, erzählt Drummer Josh, Billys Bruder. „Ich habe versucht, die Sorgen so wenig wie möglich zu beachten und schmiedete Pläne für die Zukunft der Band.“ Dagegen ging Bassfrau Charlotte auf einige DJ-Treks, um nicht ganz auf das Touren verzichten zu müssen: „Das ist ein guter Weg so zu tun, als sei man auf Tournee.“ Und es half ihr, die Angst einigermaßen zu verdrängen: „Du legst zwei Stunden lang Platten auf und betrinkst dich dabei. Das ist großartig.“

Glücklicherweise konnte das Schlimmste verhütet werden, und als Lunn wieder fit war, kam die Band mit voller Energie und neuem Elan wieder zusammen. Der Frust, die neue Energie und die neuen Einflüsse (Refused, Death Cab For Cutie, Mclusky und Shellac) sorgten für eine vehemente Dynamik, die in den neuen Songs voll durchschlägt.
Also gingen THE SUBWAYS nach Los Angeles, um das neue Album mit niemand geringerem als Butch Vig (Nirvana, Smashing Pumpkins, Sonic Youth, Garbage) aufzunehmen. Ein machtvoller Einfluss, der alle drei Mitglieder der Band noch einmal ganz weit nach vorn katapultierte.

„Es wäre zu bequem für uns gewesen, das Album in England aufzunehmen“, erklärt Billy. „Wir halten uns gern in Bewegung, und wir wollten so tief in die Aufnahmen einsteigen, wie es nur ging. Ich habe alles rausgelassen. Alle Sorgen, Herausforderungen und Frustrationen, vor die wir gestellt wurden, befinden sich in den Songs. Ich habe nichts davon zurück gehalten.“

Das Ergebnis heißt All Or Nothing und besitzt einerseits die überschwängliche Ausgelassenheit des Debüts Young For Eternity, führte die Band andererseits aber in neue Dimensionen von Sound und Power. Das Anfangsriff von Girls And Boys macht unmissverständlich klar: SUBWAYS are back, ohne Wenn und Aber. Kalifornia wartet mit einer traumhaft packenden, sommerlichen Hook auf, Shake Shake ist rau wie eine Rolle Schmirgelpapier und Alright glänzt mit sonnendurchfluteten Harmoniegesängen. Alles in allem ein kräftiges Statement einer Band, die sich nicht unterkriegen lässt und vor allem eines nicht verliert: ihren bedingungslosen Optimismus.

„Wir wurden emotional, musikalisch und geistig herausgefordert wie nie zuvor“, bestätigt Lunn. All Or Nothing zeigt, dass die Mühen nicht umsonst waren!

The Subways

Young For Eternity und gibt sich schon im Titel so herrlich ungestelzt, dass es eine wahre Freude ist.

THE SUBWAYS kommen aus Welwyn Garden City, einer 1920 gegründeten sog. „Gartenstadt“ in Herfortshire, nördlich von London, in der knapp 40.000 Menschen wohnen. Dort leben THE SUBWAYS den Traum eines jeden Provinzkids, das keinen Zugang zu den hippen Zentren der Popwelt hat. Schon vor ihrem Debüt-Album Young For Eternity, nämlich seit dem Erscheinen ihrer Single Yeah Yeah Yeah wurden sie vom NME und Q gelobt und supporteten im Jahre 2004 einige sehr veritable Bands: Graham Coxon, The Von Bondies, The Datsuns, Charlotte Hatherley, The (International) Noise Conspiracy etc. Michael Eavis lud sie auf die Other Stage des Glastonbury Festivals, wo sie auch prompt die New Band Competition gewannen. Kurz darauf spielten sie die Reading und Leeds-Festivals. Nicht schlecht für eine Band, deren Durchschnittsalter knapp 18 ist und die aus dem geografischen Nichts stammt.

Auf Young For Eternity fabrizieren THE SUBWAYS ein wunderbares Gemisch aus songwriterischer Reife und jugendlichem Ungestüm, das voll von hormongetriebener Seele und juveniler Rücksichtslosigkeit steckt. Die Schmutzgitarre und der unwiderstehlich hingerotzte Gesang Billys, der bedingungslos wumpernde Bass und die Backingvocals Charlottes zwischen mädchenhafter Unschuld und plärrender Göre, und Joshs vorantreibende Drums suchen in punkto erfrischender Naivität ihresgleichen.

Ihre Verbindungspunkte finden sie in Nirvana, Oasis und Prodigy, wie die meisten Kids ihres Alters, und Billy erzählt zudem noch gern von seiner Liebe zu Tamla Motown und Charles Bukowski.

„In einer Band zu spielen ist für uns nicht viel anders, als alles was wir sonst machen,“ so Billy. „Wir sind schon immer ein Team gewesen. Früher haben wir zusammen Fußball gespielt, jetzt machen wir Musik. Das ist einfach der nächste Schritt in unserem Leben.“

Young For Eternity nahmen sie mit Ian Broudie in Liverpool auf. Der wiederum hat seine Finger schon bei Echo & The Bunnymen, The Coral und The Zutons im Spiel gehabt und begeistert die jungen Musiker: „Er ist fantastisch,“ schwärmt Billy. „Er steht immer auf der Seite der Band. Er weiß, wie wichtig der Rauheits-Aspekt einer Band ist und kann im Sound die Ideen hinter den Songs perfekt herausarbeiten.“

Das Ergebnis ist ein Album, das einerseits die Stärken im Songwriting unterstreicht und andererseits ihre ungebändigte Energie zum Tragen bringt.

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