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Young For Eternity
"Young For Eternity" bedeutet für Sänger Billy vor allem Unbekümmertheit. Unbedarft klingen zuweilen auch die Texte und Songs der Subways. Leider wirkt das in diesem Fall nicht immer frisch, sondern öfter naiv aus den Jahrzehnten geklaut, die die Band höchstens im Grundschulalter erlebt hat.
Ein Grunge-Revival ("Young For Eternity") geht gar nicht. Sieht die Band allerdings davon ab, das letzte Rock-Jahrzehnt zu offensichtlich zu reproduzieren, und bezieht sich stattdessen auf frühere Dekaden ("Oh Yeah") oder ruhigere Genres ("No Goodbyes", "She Sun") klingt das Ganze schon wesentlich besser.
Überhaupt leben die Songs der Subways von Gegen- und Zusammenspiel der beiden Protagonisten Billy (seines Zeichens Frontsau) und Charlotte (dessen Rock'n'Roll-Queen und passionierte Minirockträgerin). Seine raue und ihre brav-dünne Stimme bilden das Traumpaar hinterm Mikro.
Die Unbekümmertheit, von der Billy spricht, scheint glitzernd in Song-Perlen wie "Mary" auf, die in ihrer Stimmung an die jungen Supergrass erinnern. Die Schnodderigkeit, die teilweise in Charlottes Stimme anklingt ("City Pavement"), hört sich stark wie die verspielt-gelangweilt interpretierten Songs britischer alternative Girlie-Bands der Neunziger an. Sehr schön! Doch auch als zarter Background für Billys Stimme klingt die kleine Charlotte wundervoll, fast schon engelhaft.
Würde dieses Album nicht an seinen laut krachenden Grunge-Einschlägen kranken, es könnte so viel besser sein. Für's nächste Mal sollte die Band dringend vermehrt an gefühlvollen Balladen und überlegteren Rock-Nummern arbeiten. Dann verspricht das etwas Großes zu werden.
TRACKLIST
I Want To Hear What You Have Got To Say
Holiday
Rock & Roll Queen
Mary
Young For Eternity
Lines Of Light
Oh Yeah
City Pavement
No Goodbyes
With You
She Sun
Somewhere
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